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4 Gründe, warum man keinen Versöhnungssex haben sollte

Versöhnungssex bezeichnet den Geschlechtsverkehr, der nach einem Streit oder Konflikt zwischen Partnern stattfindet. Und dieser sexuelle Akt wird häufig als eine Methode gesehen. Um negative Emotionen und Spannungen, die während des Streits entstanden sind, zu lindern. Und die emotionale Nähe sowie Bindung zwischen den Partnern wiederherzustellen. Wir empfehlen Ihnen auch, einen nützlichen Artikel über die Anzeichen von Tyrannei in einer Beziehung zu lesen.

Weil ein Streit den Adrenalinspiegel erhöht. Und als Reaktion auf äußere Reize und der Wunsch ist, sich zu behaupten. Wer glaubt, dass Versöhnungssex eine optimale Methode ist, um nach einem Streit wieder zueinander zu finden, liegt falsch. Laut Psychology Today kann die positiv aufgeladene Stimmung während des sexuellen Akts das emotionale Gleichgewicht in der Beziehung stören. Sobald der Sex vorbei ist, kehrt man in den Alltag zurück, der einem möglicherweise fade erscheint. Deshalb vergleichen Psychologen den Drang nach Versöhnungssex mit einer Drogensucht: Man erhält eine „Dosis“ der benötigten Gefühle. Und für manche kann dies problematisch sein, da sie unbewusst nach Streitgründen suchen. Um den intimen Moment erneut erleben zu können. Partneragentur Düsseldorf ist eine seriöse Agentur für die Suche nach einer Lebenspartnerin. 

Versöhnungssex bringt mit sich Enttäuschung der Erwartungen

Die Psychologie beschreibt das Phänomen der „Erregungsübertragung“. Bei dem das Gehirn übergeht nach einem Streit von negativen Gefühlen der Irritation zu positiven Gefühlen der Erregung. Daher hat eine Studie von 2010 unter dem Titel „What happens when we get angry? Hormonal, cardiovascular and asymmetrical brain responses“ beschreibt ähnliche körperliche Reaktionen auf Wut und Erregung. Wie erhöhten Blutdruck und ein schneller Herzschlag. Genauso wird beim Sex Energie verbraucht. Und negative Gefühle verschwinden, was zu einem Gefühl der Euphorie führt. Doch das eigentliche Problem, das den Streit verursachte, bleibt oft ungelöst. Daher sollte man sich erst beruhigen und das Konfliktthema klären, bevor man sich Intimität hingibt.

Missverständnisse zwischen den Partnern

Wenn man im Eifer Versöhnungssex hat, können Missverständnisse entstehen, die später zu größeren Konflikten führen. Weil eine Partner könnte den Sex als Ende des Streits sehen. Während die andere ihn nur als Pause ansieht, wird die Diskussion später fortgesetzt. Deshalb sehen Männer es als Beendigung des Konflikts. Während Frauen den Streit intensiver und länger analysieren und verarbeiten. Kompromiss finden oder noch in Ihrer Position zu bleiben, lesen Sie interessante Fakten. Viele kennen es nicht, dass es leider nicht immer notwendig ist, sich dem Partner zu unterwerfen.

Anzeichen für Missbrauchsverhalten

Eine Phase der häuslichen Gewalt wird als „Flitterwochen“ beschrieben, in der Versöhnungssex nach einem Streit benutzt wird. Um die wahre Natur des Täters zu verschleiern und das Opfer zu manipulieren. Wenn Streitigkeiten in Ihrer Beziehung ständig mit Sex enden, sollten Sie sich beraten lassen und prüfen. Ob es andere Anzeichen für ein ungesundes Verhältnis gibt.

Risiken von Sex nach einem Streit

Verlangen nach emotionaler Instabilität und Gewöhnung

Wenn Sie Streitthemen immer wieder durch Sexualität beilegen. Dann kann dies dazu führen, dass Sie dauerhaft emotional instabil werden. Und gezielt Streit suchen, um den Konflikt durch Intimität zu lösen.

Langeweile

Mit der Zeit kann der Sex nach einem Streit langweilig und monoton werden. Sie könnten sich danach sehnen, auf andere, intensivere Weise Befriedigung zu finden.

Provokationen

Um moralische und körperliche Bedürfnisse zu befriedigen, könnten Sie oder Ihr Partner bewusst Konflikte provozieren. Um anschließend die ersehnten Versöhnungssex zu erleben.

Verstärkung des ursprünglichen Problems

Sexualität löst die zugrunde liegenden Konflikte nicht, sie verschleiert sie nur. Deshalb bleibt nach dem Versöhnungssex das ursprüngliche Problem meistens bestehen und wird nicht angesprochen.

Grausamkeit

Ein missbräuchlich handelnder Partner könnte Versöhnungssex als Mittel ansehen, um Rache zu üben. Da man beim Sex sowohl körperlich als auch emotional verletzbar ist. Dann kann jede Form von Grausamkeit stark traumatisierend sein.

Fehlen des Orgasmus

Sex als Mittel gegen Wut oder Frustration kann psychologisch nicht erfüllend sein. Deshalb verhindert man oft, dass man sich wirklich entspannt oder Befriedigung findet. Daher können negative Gedanken und ungelöste Probleme alle angenehmen Gefühle dämpfen.

Reaktion des weiblichen Organismus

Ein Streit verursacht Stress und die Produktion des Hormons Cortisol, was die Libido senken kann. Obwohl der Gedanke an Versöhnung im Bett verlockend scheint. Aber kann dies langfristig das körperliche Verlangen des Paares beeinträchtigen.

Dann st es sinnvoll, nach einem Streit Sex zu haben? Diese Entscheidung muss jedes Paar für sich treffen. Versöhnungssex kann kurzfristig Leidenschaft entfachen. Aber langfristig kann er die Beziehung beeinträchtigen. Das intime Leben sollte eine separate und wichtige Komponente der Beziehung bleiben und kein „Werkzeug“ zur Konfliktlösung sein. Es gibt viele andere Strategien, um Konflikte anzugehen und zu lösen, ohne sie zu übertönen.

Langfristige Auswirkungen von Versöhnungssex in Beziehungen

Versöhnungssex bietet kurzfristig zwar Harmonie und Nähe, doch langfristig kann er die Stabilität und Gesundheit einer Beziehung negativ beeinflussen. Weil ein zentrales Problem besteht, dass ungelöste Konflikte verschleiert werden. Deshalb sind die Paare, die regelmäßig Sex zur Beilegung von Streitigkeiten nutzen, riskieren, tiefsitzende Probleme zu ignorieren. Und dies kann dazu führen, dass die gleichen Streitpunkte immer wieder auftreten. Und auf lange Sicht zu Groll und emotionaler Distanz führen.

Darüber hinaus kann der häufige Einsatz von Versöhnungssex zur Etablierung einer ungesunden Beziehungsmuster führen. Weil die Partner unbewusst Streit suchen könnten. Um das emotionale Hoch der Versöhnung zu erleben. Und diese emotionale Abhängigkeit von Konflikten und anschließender Versöhnung kann zu einem instabilen und stressigen Beziehungsumfeld führen.

Verstärkung geschlechtsspezifischer Missverständnisse nach dem Sex nach einem Streit

Männer und Frauen deuten Versöhnungssex oft unterschiedlich an. Was zu weiteren Spannungen und Kommunikationsproblemen führen kann. Während Männer den Sex möglicherweise als Abschluss des Konflikts betrachten, haben Frauen oft das Gefühl, dass die zugrunde liegenden Probleme weiterhin ungelöst sind.

Langfristig kann dieser Unterschied in der Wahrnehmung zu Unzufriedenheit und Resignation führen. Daher könnten die Partner sich missverstanden und emotional nicht unterstützt fühlen. Was die Bindung und das Vertrauen untergräbt. Daher schwächen diese Missverständnisse und unausgesprochene Spannungen die Beziehung und erhöhen das Risiko von Trennungen.

Gefahr der sexuellen Unzufriedenheit

Da der Fokus auf der emotionalen Bewältigung liegt und nicht auf echte Intimität. Dann kann dies die sexuelle Beziehung belasten. Mit der Zeit können beide Partner feststellen, dass sich ihre sexuelle Verbindung verkümmert. Und von ungelösten emotionalen Spannungen überschattet wird.

Insgesamt kann die regelmäßige Nutzung von Versöhnungssex die emotionale und psychische Gesundheit einer Beziehung langfristig schädigen. Es ist daher wichtig, alternative Konfliktlösungsstrategien zu entwickeln und tiefgehende, konstruktive Kommunikation zu fördern. Um eine stabile und erfüllende Partnerschaft zu gewährleisten.

Versöhnungssex löst das Problem in einer Beziehung nicht

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